Das bisschen Arbeit…

Heute habe ich mich einmal in eine Beratungsstelle gewagt, nachdem ich mich nun monatelang nicht getraut habe. Der Grund: Therapie und Arbeit vertragen sich nur bedingt und ich komme einfach nicht mehr klar.

Seit Monaten vollziehe ich auf meiner Arbeit einen Eiertanz. Ich denke mir ständig Krankheiten aus, die erklären, warum ich so oft und lange krank bin. Warum ich manchmal auch plötzlich weg muss und auch, warum ich teilweise wie an Zombie rumlaufe. Gleichzeitig muss ich die Phasen abpassen, in denen ich mich zumindest etwas konzentrieren kann, um dann möglichst viel zu leisten, denn die nächste Phase, in der dann nichts mehr geht, folgt meist schnell darauf.

Lange Rede, kurzer Sinn, ich schaff das so nicht. Das Problem ist nur, mein Gehalt ist so gering, dass Arbeitslosengeld zu anderen Problemen führen würde. Nicht, dass ich total viel Geld benötige – aber ich muss mich um eine gehandicapte Hündin kümmern und lebe leider auch nicht in einer preislich günstigen Gegend. Dauerhaft krankmelden wäre eine Option, dann wäre der Job aber endgültig weg. Die Frau von der Beratungsstelle konnte mich leider nur an eine andere Stelle verweisen, bei der vor allem Sozialarbeiter*innen tätig sind.

Sie meinte aber, grundsätzlich sei es einfacher, wenn man in einer Klinik ist, da dort dann direkt auch eine solche Betreuung stattfinden würde. Eine Klinik ist für mich (aktuell) keine Option – aus unterschiedlichen Gründen. Na ja, dann werde ich wohl mal die empfohlene Stelle kontaktieren und ansonsten auf eine Teilzeitstelle hoffen, die für mich leichter zu packen ist.

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